Loch stopfen – jetzt aber mal im Ernst!

Kleines Loch auf Bauch-Höhe

 

 

Warum bei Pullovern oder T-Shirts oft kleine Löcher auf Bauch-Höhe entstehen, kann ich irgendwie nur mit der Reibung am Schreibtisch erklären. Oder hat jemand eine andere plausible Erklärung dafür?

 

Doof ist nur, dass man eine Möglichkeit finden muss, um die kleinen Löcher zu stopfen, ohne dass es danach aussieht. Diese kleinen Pusteblumen-Samen kann man prima über die Front verteilen, so dass es aussieht, als gehörten sie dort hin und nicht, weil da mal ein Loch war.

 

Loch im Strick

 

Das Loch war nur ganz klein, aber hier kann man gut erkennen, dass es sich irgendwann per Laufmasche ordentlich vergrößert hätte.

 

Also sticke ich erst einmal einen Kreis, der alle offenen Maschen einfängt, um die Verbreiterung zu verhindern.

 

Knoten und Stil der Pusteblume

 

 

Daran kommt schon direkt der kurze Stil, der auch gerne etwas gebogen sein darf. Das Gute daran, man muss nicht absolut perfekt arbeiten, denn die Natur macht ja nichts gleich und kaum etwas gerade, oder?

 

fertiger Pusteblumen-Samen

 

Die Stickerei kann man farblich gut auf das Kleidungsstück abstimmen. Bei meinem dunkel-petrol-farbigen T-Shirt habe ich einfach ein sehr helles Grün für die Fasern rund um den mittelgrünen Knoten gewählt.

 

Ein kleiner Tipp am Rande: wenn das handelsübliche Stickgarn für den feinen Stoff zu dick ist, kann man die Fäden des Stranges auch einfach teilen. Bei meinem T-Shirt war das der Fall. Ich habe einfach zwei der fünf Fäden rausgezogen und hatte dann die richtige Stärke für meine Stickerei.

 

Dann einfach noch so viele kleine Pusteblumen dazu sticken, wie man mag. Immer schön unregelmäßig und locker verteilt, als würde gerade ein Schwarm der Samen durch die Luft fliegen.

 

Hast Du eine weitere Idee, wie man diese fiesen kleinen Löcher kaschieren kann?

 

Liebe Grüße

Ava

 

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